„Kämpferisch 1a“: Dünner Taufkirchener Kader wehrt sich lange

by tophandball

Damen 

 

Handball-Bezirksliga: TSV-Frauen unterliegen bei HSG Schwab/kirchen mit 29:32 Toren, aber Coach Scholz ist sehr zufrieden

 

von Olaf Heid 

 

Taufkirchen – Die Handballfrauen des TSV Taufkirchen haben eine mögliche Überraschung in der Partie bei der HSG Schwab/kirchen verpasst. Für die Formation um Coach Manfred Scholz setzte es eine 29:32 (16:15)-Niederlage, durch die der TSV in der Bezirksliga auf einem Abstiegsplatz bleibt.

Doch der Taufkirchener Trainer war stolz auf die Leistung der Seinen, die trotz dünnen Kaders den Gastgeberinnen viel Paroli boten und bis in die Schlussphase hinein die Chance zum Punktgewinn hatten. „Wenn wir ein, zwei Alternativen mehr zur Verfügung gehabt hätten, wäre für uns mehr gegangen. Die Mädels haben alles gegeben. Das war kein schlechtes Spiel, kämpferisch 1 a“, lobte Scholz.

Das Hinspiel hatte Taufkirchen noch mit 15 Toren Differenz verloren, in der Halle in Bergkirchen (Kreis Dachau) war von diesem Unterschied nichts zu sehen. Und dass, obwohl ein Auto mit TSV-Spielerinnen kurz vor knapp eintraf und der Anwurf dadurch ebenfalls verspätet erfolgte – sie hatten auf ihrem Weg zur Halle bei einem Unfall erste Hilfe geleistet.

Die Gästedeckung mit Julia Kerscher, Anne Bürger sowie Torhüterin Elena Bachmaier hielt im Spiel gut dagegen. Auch wenn man vermehrt einem Rückstand hinterherlief, blieb man dank der Tore der starken Theresa Bachmaier und Ursula Rasthofer dran. Die Führung wechselte ab dem 6:8 (9.) mehrmals, kurz vor der Pause lag der TSV sogar erstmals mit zwei Treffern in Front (16:14/26.), wodurch man die HSG zu einer Auszeit zwang.

Doch nach Seitenwechsel hatte Schwab/kirchen mehr zum Zusetzen als die Gäste. „Wir sind in der zweiten Halbzeit nicht mehr so gut zur Entfaltung gekommen. Da ging uns langsam die Kraft aus“, bedauerte Scholz. Immer wieder kam man auf ein Tor heran (26:27/52.), doch die gebotenen Chancen zum Ausgleich nutzte man nicht.

„Da war viel Hektik am Ende, aber wir haben es auch nicht schlau gemacht“, dachte der Taufkirchener Coach an eine Vielzahl an ausgelassenen Möglichkeiten. „Wenn wir die freien Würfe nur in dieser Phase nutzen, können wir gewinnen. Die HSG ist immer nervöser geworden“, so Scholz. Doch weil auch insgesamt vier Strafwürfe vergeben wurden, machte Schwab/kirchen in der 59. Minute nach eben einer solchen verpassten Siebenmeter-Chance des TSV im Gegenzug mit dem 32:29 den Deckel drauf.

Ab dem 21. Februar beginnen dann die „Endspielwochen“ für Taufkirchens Handballerinnen – mit vier Partien in Folge gegen direkte Kontrahenten.

 

Tore für Taufkirchen: Theresa Bachmaier (9/4), Christine Wolfrum (5/1), Tanja Mittermeier (5), Ursula Rasthofer (4), Anne Bürger (4/1) und Andrea Blattenberger (2).