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Handball-Bezirksliga: Taufkirchens junges Frauenteam unterliegt Moosburg mit 28:32 – Sonntag Saisonabschluss samt Trainerabschied in Altenerding
von Olaf Heid
Taufkirchen – Das letzte Heimspiel als Bezirksligist haben die Handballfrauen des TSV Taufkirchen gegen die SG Moosburg verloren. Die als Absteiger feststehende, junge Mannschaft ums Trainergespann Manfred Scholz und Maximilian Josef unterlag mit 28:32 (16:20) Toren.
Doch Coach Scholz war alles andere als geknickt: „Das war eine richtig gute Partie von uns“, lobte er. „Wenn wir öfter so gespielt hätten, hätten wir mehr der knappen Spiele gewonnen und am Ende der Saison eine ganz andere Position erreicht.“ Taufkirchen, das unter der Woche durch den kurzfristigen Rückzug des TSV Indersdorf kampflos die rote Laterne abgegeben hat und nun sogar Drittletzter des Elferfeldes ist, fehlen dennoch acht Punkte aufs rettende Ufer.
Die Leistungssteigerung gegen die noch mit Aufstiegshoffnungen angereisten Gäste aus dem Kreis Freising sei erfreulich gewesen, „weil wir es nicht abgeschenkt, sondern klasse dagegengehalten haben“, schwärmte Scholz von einer gut zupackenden 6:0-Deckung, die später auf eine offensivere 4:2-Variante abgeändert wurde.
Vor allem aber personell konnte der TSV-Coach bei zwölf Spielerinnen nicht klagen. „So viele Optionen hatten wir in den Vorwochen nicht. Wir sind zu oft mit zu dünnem Kader angetreten“, erinnerte er an Partien mit nur einer Akteurin auf der Bank. Darum ließ Scholz auch viel rotieren, gab im Heimspiel allen noch einmal Einsatzzeiten. So erhielten auch die drei Torhüterinnen Sabrina Josef, Andrea Wegmann und Elena Bachmaier jeweils 20 Minuten auf dem Parkett.
Dass es nicht zu einem Punktgewinn gegen die SGM reichte, dafür „sorgte“ jedoch ein entscheidender Faktor, der sich wie ein roter Faden durch die Spielzeit zog und auch den sofortigen Wiederabstieg verantwortete – die Chancenverwertung. „Torwürfe müssen wir trainieren, einfach konsequenter vor dem Tor werden. Wir haben auch gegen Moosburg wieder zu viele freie Würfe ausgelassen“, schilderte Scholz. „Wir sind vielleicht zu jung und zu unerfahren, und eine bessere Trainingsbeteiligung wäre sicherlich ebenso hilfreich. Doch das Potenzial für die Bezirksliga ist auf alle Fälle da.“
Sonntag geht es für die Taufkirchener Frauen zum „Gratulationsspiel“ zum designierten Meister SpVgg Altenerding (16 Uhr). Für den TSV ein doppelter Abschied: Für die Mannschaft ist es der aus der Bezirksliga, für Manfred Scholz der „nach 26 Jahren als Trainer“.
TSV-Tore: Anne Bürger (7/4), Arbenita Latifi (7), Christine Wolfrum (5), Andrea Blattenberger (3), Tanja Mittermeier (2), Ursula Rasthofer (2), Theresa Bachmaier (1/1), Freya Wegmann (1).

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Taufkirchens Männer machen sieben Tore-Rückstand binnen vier Minuten wett und retten ein 33:33-Remis in Burghausen
von Olaf Heid
Taufkirchen – Mit einem 33:33 (15:15)-Unentschieden beim SV Wacker Burghausen 2 haben die Handballer des TSV Taufkirchen die Saison beendet. Die Gäste von der Vils fühlten sich am Ende als Sieger, schließlich hatten sie in den letzten sechs Minuten noch einen Sieben-Tore-Rückstand (25:32) wettgemacht und deren letzten Angriff auch noch unterbunden.
„Dieser Lauf hatte schon etwas Wundersames an sich. Damit hat keiner gerechnet“, freute sich Taufkirchens Interimstrainer Patrick Mühlenbeck mit seinem Team sehr über den gewonnenen Punkt. Ausschlaggebend für die geglückte Aufholjagd war eine veränderte Deckungsvariante: „Wir haben das erste Mal die Abwehr auf eine Offensive 3-2-1-Formation umgestellt, womit Burghausen gar nicht klarkam“, schilderte Mühlenbeck. Taufkirchen gewann dadurch viele Bälle und glich binnen 247 Sekunden mit einem 7:0-Lauf aus (32:32). Jedes Team traf noch einmal zum 33:33-Endstand. Für die Vilstaler war es das versöhnliche Ende einer turbulenten Saison. Der TSV bleibt (noch) Schlusslicht, denn die Wertung des abgesagten Simbach-Spiels steht noch aus. ola
TSV-Tore: Christoph Huber (10/1), Thomas Anhoffer (7), Dion Heydemann (5), Julian Mühlenbeck (5), Andreas Rej (3), Tobias Huber (2), Martin Kolbinger.
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Handball-Bezirksliga: TSV-Frauenteam ist nach einer 26:32-Niederlage bei Schleißheim 2 abgestiegen – Männer kassieren beim Re-Start heftige 25:35-Packung in Rottenburg
von Olaf Heid
Taufkirchen – Deutliche Niederlagen haben die beiden Erwachsenenteams des TSV Taufkirchen in der Handball-Bezirksliga kassiert – und beide wedeln nun synchron mit der roten Laterne des Tabellenletzten. Allerdings hat dies derzeit nur für die Frauen von der Vils nach der deutlichen 26:32 (10:15)-Niederlage beim TSV Schleißheim 2 auch Folgen, denn jetzt kann rein rechnerisch das rettende Ufer nicht mehr erreicht werden.
Die Mannschaft ums Trainerduo Manfred Scholz/Maximilian Josef war bereits in der Vorwoche auf den elften Rang abgerutscht und „verteidigte“ diesen, trotz einer – im Vergleich zur Vorwoche – Leistungssteigerung gegen die Bezirksoberligareserve. Anfangs sah es gut aus, denn Taufkirchen drehte ein 1:3 (6.) kampfstark in eine 7:6-Führung (19.). „Bis dahin haben wir wirklich nicht schlecht gespielt, weil wir ruhig und gut verteidigt haben“, lobte Scholz, der zu Beginn die Youngsters aufs Feld geschickt hatte.
Doch dann habe man einige Chancen liegen gelassen und mit einigen fragwürdigen Schiedsrichterentscheidungen gehadert. Hektik kam auf, der Fokus aufs Spiel sei dadurch verloren gegangen, schilderte der Taufkirchener Coach den Bruch im Spiel. „Das war von uns zu wild.“ Schleißheims Team nutzte dies und lag bis zur Pause bereits fünf Treffer in Front – und baute diesen Vorsprung sogar zügig bis auf 13 Tore (28:15/39.) aus.
Erst danach kamen die Taufkirchenerinnen zurück ins Spiel. Auch nach einer intensiven Unterhaltung zwischen Scholz und dem Unparteiischen. „Das war davor eine teils sehr einseitige Regelauslegung, aber dann hat er auf einmal anders gepfiffen“, so der Gästetrainer, der anschließend eine Aufholjagd seiner Formation sah. Bis auf sechs Tore verkürzte Taufkirchen. „Da war es dann wieder konzentrierter, doch letzten Endes unser Rückstand zu hoch“, bedauerte Scholz nach der 26:32-Schlappe. Faktisch ist man nun abgestiegen, doch es stehen noch Entscheidungen am grünen Tisch aus, die einen Lichtschimmer der Hoffnung bringen könnten.
Trotz des Rückfalls auf den achten und letzten Platz der Gruppe Ost können die Männer des TSV hingegen entspannt dem Saisonendspurt entgegenblicken. Denn aus der Bezirksliga wird heuer niemand absteigen müssen. Hintergrund ist die durch den Verband geplante Aufstockung der beiden Gruppen auf zehn Teams. Beim TSV Rottenburg kassierten die Taufkirchener eine deutliche 25:35 (13:15)-Pleite. Nach sieben Wochen Spielpause fehlten ab dem 16:14 (32.) für die Niederbayern die nötigen Körner und der Rhythmus bei den Vilstalern für ein besseres Resultat.
TSV-Tore:
Frauen: Anne Bürger 8/3, Christine Wolfrum 6, Arbenita Latifi 4, Maria Heilmeier 2, Tanja Mittermeier 2, Ursula Rasthofer 2, Theresa Bachmaier und Freya Wegmann je 1.
Männer: Dion Heydemann 8, Christoph Huber 8/1, Julian Mühlenbeck 4, Andreas Rej 3 und Patrick Mühlenbeck 2.
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Handball-Bezirksliga: TSV-Frauen kassieren 19:34-Abfuhr und stehen kurz vor Abstieg
von Olaf Heid
Taufkirchen – Die Zeit in der Bezirksliga scheint für die Handballfrauen des TSV Taufkirchen bereits nach nur einer Saison zu Ende zu gehen. In einem weiteren „Endspiel“ um den Klassenerhalt unterlag die junge Mannschaft ums Trainergespann Manfred Scholz/Maximilian Josef beim TSV Gaimersheim deutlich mit 19:34 (10:17) Toren und übernahm damit die rote Laterne.
Bei nun (mindestens) sechs Punkten Rückstand aufs rettende Ufer (Rang neun) dürften die Chancen auf eine Rettung nur noch minimal sein. In den letzten vier Spielen bekommt man es noch mit Primus Altenerding, dem Tabellenvierten Moosburg und den direkten Kontrahenten TSV Schleißheim 2 und TSV Indersdorf zu tun. Zwar schwirren noch die Gerüchte um den Rückzug einer oder zweier Bezirksliga-Teams herum, aber diese lassen Taufkirchens Coach Josef eher kalt: „Ja, theoretisch bestehen noch die Möglichkeiten, aber die Realität schaut einfach anders aus.“
Denn die Partie beim Ex-Schlusslicht verriet genügend Schwachstellen der nur mit sechs Feldspielerinnen angetretenen Truppe von der Vils, die nur 20 Minuten mithielt (8:9). Dann brach man ein. ola
TSV-Tore: Christine Wolfrum (7), Anne Bürger (7/4), Ursula Rasthofer (2), Andrea Blattenberger, Theresa Bachmaier und Elena Bachmaier (alle je 1).
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Handball-Bezirksliga: Taufkirchens Frauenteam scheitert knapp in Indersdorf – bittere 20:21-Niederlage
von Olaf Heid
Taufkirchen – Die Zeit in der Handball-Bezirksliga scheint für die Handballfrauen des TSV Taufkirchen langsam zu Ende zu gehen. Im zweiten „Endspiel“ gegen einen direkten Kontrahenten im Abstiegskampf zog das Team ums Trainergespann Manfred Scholz/Maximilian Josef zum zweiten Mal den Kürzeren. Beim TSV Indersdorf setzte es für Taufkirchens junge Formation eine bittere 20:21 (10:14)-Niederlage.
Damit ist der Abstand aufs rettende Ufer zwar mit vier Punkten unverändert groß, doch die Chancen auf Punktgewinne werden immer weniger. Die Neulinge von der Vils geraten damit in den fünf ausstehenden Spielen, drei davon noch gegen direkte Kontrahenten, immer stärker unter den Druck des Gewinnen-Müssens.
In Indersdorf war die Messe laut TSV-Coach Josef bereits früh gelesen: „In den ersten zehn Minuten kassieren wir einen 2:7-Rückstand und diesen fünf Toren sind wir immerzu hinterhergelaufen.“ Woran es lag? „An der Chancenverwertung“, haderte der Taufkirchener Betreuer. „Wir haben brutal viele Tore liegen gelassen, weil wir zu schnell abgeschlossen und nicht auf die bessere Gelegenheit gewartet haben.“
Doch die Einstellung der Gäste stimmte. Nach Seitenwechsel kam man immer besser ins Rollen. „Es haben auf einmal alle gekämpft, sodass wir herangekommen sind“, war Josef stolz auf sein Team. Christine Wolfrum glich in Minute 53 zum 20:20 aus. Danach agierte das TSV-Team aber „unglücklich“ und hatte auf den Indersdorfer Treffer zum 21:20 (54.) keine Antwort mehr parat.
Tore für Taufkirchen: Christine Wolfrum (7), Arbenita Latifi (4), Anne Bürger (3/3), Theresa Bachmaier (3/2), Andrea Blattenberger (2) und Maria Heilmeier (1).
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Handball-Bezirksliga: Taufkirchens Frauen verlieren 20:23 gegen Kirchdorf und damit langsam den Anschluss ans rettende Ufer
von Olaf Heid
Taufkirchen – Die Lage im Keller der Bezirksliga spitzt sich für die Taufkirchener Handballfrauen zu. Durch die bittere 20:23 (8:9)-Heimniederlage gegen den Mitkonkurrenten SC Kirchdorf ist der Abstand des Tabellenzehnten TSV aufs rettende Ufer auf bereits vier Punkte angewachsen.
„Das lief leider nicht wie erhofft“, bedauerte Taufkirchens Trainer Manfred Scholz, der zusammen mit Maximilian Josef das junge Team betreut. „Wir haben uns im Angriff zu viele leichte, auch technische Fehler geleistet, sei es im Passspiel oder in der Auswahl unserer Wurfsituationen. Da haben wir vor allem am Schluss die falschen Entscheidungen getroffen.“
Dabei waren die Gastgeberinnen in der Mittelschulhalle gut in die Partie gestartet, agierten mit dem bis dato Tabellennachbarn auf Augenhöhe. Anne Bürger brachte den TSV beim 3:2 (12.) per Strafwurf ein letztes Mal in Front, doch bis nach der Pause blieben die Aufsteigerinnen von der Vils dran. „Sie haben gekämpft und immer wieder die Rückstände aufgeholt“, lobte Coach Scholz besonders die Deckungsarbeit vor den Torhüterinnen Elena Bachmaier und Sabrina Josef. Aber offensiv blieb man zu viel schuldig.
Zu allem Überfluss fällt das nächste, für heute angesetzte „Endspiel“ gegen Indersdorf kurzfristig aus. Denn die Taufkirchener Realschulturnhalle bleibt weiter gesperrt.
Tore für Taufkirchen: Christine Wolfrum (6), Anne Bürger (6/6), Maria Heilmeier (3), Arbenita Latifi (3), Ursula Rasthofer und Tanja Mittermeier.







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Handball-Bezirksliga: TSV-Frauen unterliegen bei HSG Schwab/kirchen mit 29:32 Toren, aber Coach Scholz ist sehr zufrieden
von Olaf Heid
Taufkirchen – Die Handballfrauen des TSV Taufkirchen haben eine mögliche Überraschung in der Partie bei der HSG Schwab/kirchen verpasst. Für die Formation um Coach Manfred Scholz setzte es eine 29:32 (16:15)-Niederlage, durch die der TSV in der Bezirksliga auf einem Abstiegsplatz bleibt.
Doch der Taufkirchener Trainer war stolz auf die Leistung der Seinen, die trotz dünnen Kaders den Gastgeberinnen viel Paroli boten und bis in die Schlussphase hinein die Chance zum Punktgewinn hatten. „Wenn wir ein, zwei Alternativen mehr zur Verfügung gehabt hätten, wäre für uns mehr gegangen. Die Mädels haben alles gegeben. Das war kein schlechtes Spiel, kämpferisch 1 a“, lobte Scholz.
Das Hinspiel hatte Taufkirchen noch mit 15 Toren Differenz verloren, in der Halle in Bergkirchen (Kreis Dachau) war von diesem Unterschied nichts zu sehen. Und dass, obwohl ein Auto mit TSV-Spielerinnen kurz vor knapp eintraf und der Anwurf dadurch ebenfalls verspätet erfolgte – sie hatten auf ihrem Weg zur Halle bei einem Unfall erste Hilfe geleistet.
Die Gästedeckung mit Julia Kerscher, Anne Bürger sowie Torhüterin Elena Bachmaier hielt im Spiel gut dagegen. Auch wenn man vermehrt einem Rückstand hinterherlief, blieb man dank der Tore der starken Theresa Bachmaier und Ursula Rasthofer dran. Die Führung wechselte ab dem 6:8 (9.) mehrmals, kurz vor der Pause lag der TSV sogar erstmals mit zwei Treffern in Front (16:14/26.), wodurch man die HSG zu einer Auszeit zwang.
Doch nach Seitenwechsel hatte Schwab/kirchen mehr zum Zusetzen als die Gäste. „Wir sind in der zweiten Halbzeit nicht mehr so gut zur Entfaltung gekommen. Da ging uns langsam die Kraft aus“, bedauerte Scholz. Immer wieder kam man auf ein Tor heran (26:27/52.), doch die gebotenen Chancen zum Ausgleich nutzte man nicht.
„Da war viel Hektik am Ende, aber wir haben es auch nicht schlau gemacht“, dachte der Taufkirchener Coach an eine Vielzahl an ausgelassenen Möglichkeiten. „Wenn wir die freien Würfe nur in dieser Phase nutzen, können wir gewinnen. Die HSG ist immer nervöser geworden“, so Scholz. Doch weil auch insgesamt vier Strafwürfe vergeben wurden, machte Schwab/kirchen in der 59. Minute nach eben einer solchen verpassten Siebenmeter-Chance des TSV im Gegenzug mit dem 32:29 den Deckel drauf.
Ab dem 21. Februar beginnen dann die „Endspielwochen“ für Taufkirchens Handballerinnen – mit vier Partien in Folge gegen direkte Kontrahenten.
Tore für Taufkirchen: Theresa Bachmaier (9/4), Christine Wolfrum (5/1), Tanja Mittermeier (5), Ursula Rasthofer (4), Anne Bürger (4/1) und Andrea Blattenberger (2).
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HANDBALL-BEZIRKSLIGA TSV-Männer müssen Punkte ziehen lassen: 29:31-Derbyniederlage gegen effektiveres Altenerding 2
von Olaf Heid
Taufkirchen – Einen packenden Derbyfight haben sich die Handballer aus Taufkirchen und Altenerding geliefert. Den Gastgebern von der Vils blieb allerdings die angepeilte Revanche für die Hinspielpleite verwehrt, auch im Rückspiel hatte die SpVgg-Reserve das bessere Ende für sich. Mit 31:29 (13:11) Toren nahmen die Gäste ums Trainergespann Frank Sullivan und Hans-Jürgen Huber die Punkte mit.
„Wir haben das Beste aus unseren personellen Möglichkeiten gemacht, aber es hat am Ende leider nicht gereicht“, bedauerte Patrick Mühlenbeck, der zusammen mit Matthias Hils das Interimstrainerduo bildet. Es habe ihrer Mannschaft „das letzte Quäntchen Glück“ gefehlt. „Wir haben ein paar freie Konter verworfen.“
Die Taufkirchener Hausherren führten aber auch nur ein einziges Mal nach dem 1:0 durch Julian Mühlenbeck, danach liefen sie beständig einem Rückstand hinterher. Altenerding 2 stellte, angetrieben von Simon Klawe und Simon Dybilasz, auf 4:1 (7.). Der TSV kam beim 6:7 (16.) nochmals bis auf einen Treffer heran, kämpfte leidenschaftlich und schaffte nach Seitenwechsel beim 13:13 (33.) sogar nochmal den Ausgleich. Doch die Gäste agierten abgezockter, nutzten ihre Chancen effektiver (19:24/48.) – mussten aber beim 26:27-Anschluss (57.) durch Taufkirchens Thomas Anhoffer eine Auszeit nehmen.
Eine TSV-Strafzeit ebnete für die SpVgg-Zweite dann den torreichen Weg zum Derbysieg. Die offensive Taufkirchener Deckung konnte das 29:31 nicht mehr verhindern. „Wir mussten halt nochmal richtig Risiko eingehen“, so Mühlenbeck, „hat nicht geklappt“.
Tore für Taufkirchen: Dion Heydemann (8), Christoph Huber (8/3), Andreas Rej (4), Julian Mühlenbeck (4), Tobias Huber (2), Thomas Anhoffer (2) und Philipp Friedrich.
für Altenerding: Simon Dybilasz (8), Simon Klawe (8/3), Luca Hoehl (4), Julian Kreisig (4/1), Sebastian Boden (3), Jonas Detterböck (3/1) und Marvin Köhler.

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Handball-Bezirksliga: Taufkirchens Männer landen zweiten Sieg in Folge – 32:29 beim ETSV Landshut
von Olaf Heid
Taufkirchen – Sie kommen langsam wieder ins Rollen und nähern sich der Form der Vorsaison. Taufkirchens Handballer haben ihre Ergebniskrise der vergangenen beiden Monate beendet und mit einem verdienten 32:29 (19:13) beim ETSV 09 Landshut den zweiten Sieg in Folge gelandet. Die Vilstaler haben sich damit in der Tabelle – auch dank mehr absolvierter Spiele – auf den vierten Rang verbessert.
Der Formanstieg kommt rechtzeitig für die Taufkirchener, denn am kommenden Sonntag steht das Landkreisderby gegen die SpVgg Altenerding 2 an. In der Halle der Eisenbahner legten sie auch los „wie die Feuerwehr“, schilderte Interimstrainer Patrick Mühlenbeck, der nach dem gesundheitlichen, vorübergehenden Rückzug von Coach Ralf Forster (wir berichteten) zusammen mit Matthias Hils das Kommando an der Linie übernommen hat.
Nach sechs Minuten lagen die TSV-Männer bereits mit 5:0 in Front (6.), weil sie in der Defensive auf eine 3-2-1-Deckungsvariante setzten und daraus etliche einfache Kontertore warfen. „Dann haben wir leider einen kleinen Durchhänger gehabt“, so Coach Mühlenbeck, der den Vorsprung durch zu viele leichte Fehler auf 10:9 (19.) schrumpfen sah.
Allerdings schafften es die Gäste, sich wieder zu fangen. Über den emsigen Julian Mühlenbeck und auch Christoph Huber fielen die gut herausgespielten Treffer. Zur Pause lag Taufkirchen wieder komfortabel mit sechs Toren in Front.
Doch, und hier kam der Nachteil eines dünnen Kaders zum Tragen, nach Seitenwechsel machte sich der Kräfteverschleiß einer temporeichen ersten Hälfte bemerkbar. „Da ging uns dann ein bisschen die Puste aus“, sagte Patrick Mühlenbeck, der den Vorsprung auf 21:19 (41.) schmelzen sah. Mit ein Grund: Nominell saßen zwar zwei Ersatzspieler auf der Bank, doch Martin Kolbinger war nach einer Erkältung nur als Notnagel dabei und konnte nur einen Kurzeinsatz machen.
Das TSV-Trainerduo reagierte und nahm eine Auszeit. Mit Erfolg, die Aktionen wurden ruhiger vorgetragen und die Strafbank gemieden. Trotzdem kam der ETSV nochmals bis auf 28:29 (58.) heran. Aber Keeper Florian Lehner sicherte Taufkirchen den 32:29-Erfolg. „Er hat das Tor vernagelt“, jubelte Patrick Mühlenbeck lobend.
Tore für Taufkirchen: Christoph Huber (10), Julian Mühlenbeck (9), Dion Heydemann (8), Andreas Rej (2), Thomas Anhoffer (2) und Tobias Huber.
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Handball-Bezirksliga: Taufkirchener Frauenteam ringt TSV Gaimersheim nach Sechs-Tore-Rückstand nieder – Hoffnung auf Klassenerhalt
von Olaf Heid
Taufkirchen – Der TSV Taufkirchen hat sich im Kampf um den Klassenerhalt in der Frauen-Bezirksliga zurückgemeldet. Nach einem packenden Kellerduell setzte sich die gastgebende Mannschaft ums Trainergespann Manfred Scholz und Maximilian Josef mit 26:24 (9:13) Toren gegen den TSV Gaimersheim durch und hat als Tabellenneunter den direkten Anschluss zur Nichtabstiegszone – derzeit ab Platz acht – geschafft.
Die Frauen von der Vils bewiesen dabei viel Moral und steckten sogar einen Sechs-Tore-Rückstand weg (7:13/29.). „Unsere erste Hälfte war schlecht. Wir haben einfach das Tor nicht getroffen und zehn todsichere Chancen vergeben. Da war alles dabei, von Pfosten, Kontern bis zu Siebenmetern und unnötigen Hebern von außen“, haderte Scholz mit der Verwertung der Möglichkeiten.
Auch die Abwehr agierte zu passiv, so dass die Trainer die junge TSV-Truppe wachrüttelten. Sie stellten dazu die Deckung um, was umgehend fruchtete. „In der zweiten Halbzeit war das ein ganz anderes Spiel. Wir haben in der Defensive ein bisschen aggressiver hingelangt“, freute sich Coach Scholz über die Wende. Daran hatte auch Torhüterin Sabrina Josef einen großen Anteil, die nun bedeutend mehr Würfe parierte.
Die Aufholjagd begann. Mit dem Tor durch Ursula Rasthofer zum 15:15 (40.) gelang der erstmalige Ausgleich, dem Anne Bürger per Strafwurf das 16:15 (41.) folgen ließ. „Die Mädels haben sich gut reingekämpft und nun auch nicht mehr so kompliziert geworfen“, lobte Scholz die Mannschaft, die auf 18:15 (44.) davonzog.
Aber Gaimersheim kämpft und drehte noch einmal den Spieß kurz um (20:21/52.). Doch nach einer Auszeit waren es die Youngster Theresa Bachmaier, Christine Wolfrum und Maria Heilmeier die Verantwortung übernahmen. „Sie haben für viel Wirbel gesorgt“, meinte Scholz stolz. Taufkirchen ging 25:22 (57.) in Führung und ließ sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen.
Tore für Taufkirchen: Christine Wolfrum (7), Arbenita Latifi (6), Andrea Blattenberger (3), Anne Bürger (3/1), Theresa Bachmaier (2/1), Ursula Rasthofer (2), Maria Heilmeier (2) und Julia Kerscher.





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