Damen
Handball-Bezirksliga: Taufkirchener Frauenteam ringt TSV Gaimersheim nach Sechs-Tore-Rückstand nieder – Hoffnung auf Klassenerhalt
von Olaf Heid
Taufkirchen – Der TSV Taufkirchen hat sich im Kampf um den Klassenerhalt in der Frauen-Bezirksliga zurückgemeldet. Nach einem packenden Kellerduell setzte sich die gastgebende Mannschaft ums Trainergespann Manfred Scholz und Maximilian Josef mit 26:24 (9:13) Toren gegen den TSV Gaimersheim durch und hat als Tabellenneunter den direkten Anschluss zur Nichtabstiegszone – derzeit ab Platz acht – geschafft.
Die Frauen von der Vils bewiesen dabei viel Moral und steckten sogar einen Sechs-Tore-Rückstand weg (7:13/29.). „Unsere erste Hälfte war schlecht. Wir haben einfach das Tor nicht getroffen und zehn todsichere Chancen vergeben. Da war alles dabei, von Pfosten, Kontern bis zu Siebenmetern und unnötigen Hebern von außen“, haderte Scholz mit der Verwertung der Möglichkeiten.
Auch die Abwehr agierte zu passiv, so dass die Trainer die junge TSV-Truppe wachrüttelten. Sie stellten dazu die Deckung um, was umgehend fruchtete. „In der zweiten Halbzeit war das ein ganz anderes Spiel. Wir haben in der Defensive ein bisschen aggressiver hingelangt“, freute sich Coach Scholz über die Wende. Daran hatte auch Torhüterin Sabrina Josef einen großen Anteil, die nun bedeutend mehr Würfe parierte.
Die Aufholjagd begann. Mit dem Tor durch Ursula Rasthofer zum 15:15 (40.) gelang der erstmalige Ausgleich, dem Anne Bürger per Strafwurf das 16:15 (41.) folgen ließ. „Die Mädels haben sich gut reingekämpft und nun auch nicht mehr so kompliziert geworfen“, lobte Scholz die Mannschaft, die auf 18:15 (44.) davonzog.
Aber Gaimersheim kämpft und drehte noch einmal den Spieß kurz um (20:21/52.). Doch nach einer Auszeit waren es die Youngster Theresa Bachmaier, Christine Wolfrum und Maria Heilmeier die Verantwortung übernahmen. „Sie haben für viel Wirbel gesorgt“, meinte Scholz stolz. Taufkirchen ging 25:22 (57.) in Führung und ließ sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen.
Tore für Taufkirchen: Christine Wolfrum (7), Arbenita Latifi (6), Andrea Blattenberger (3), Anne Bürger (3/1), Theresa Bachmaier (2/1), Ursula Rasthofer (2), Maria Heilmeier (2) und Julia Kerscher.




