Damen
Taufkirchens Handballfrauen erwarten am Samstag im Bezirksliga-Kellerduell den TSV Gaimersheim
von Olaf Heid
Taufkirchen – Der Blick auf die Tabelle reicht, um zu wissen, was für die Handballfrauen des TSV Taufkirchen von der ersten Aufgabe in 2026 abhängt. Im letzten Spiel der Bezirksliga-Hinrunde treffen die Schützlinge des Trainerduos Manfred Scholz/Maximilian Josef am Samstag um 17 Uhr in der neuen Halle der Mittelschule in einem Kellerduell auf den TSV Gaimersheim.
Denn mit einem Sieg gegen das Schlusslicht (11./2:16 Punkte) würden sich die Frauen von der Vils, derzeit sind die Aufsteigerinnen auf Rang neun zu (3:15) zu finden, im Rennen um den Klassenerhalt wieder zurückmelden. Andernfalls hätten sie es um einiges schwerer, sich vom vordersten der drei sicheren Abstiegsränge zu entfernen. „Wenn wir oben bleiben wollen, müssen wir dieses Duell auch gewinnen“, weiß Scholz um die Bedeutung des Aufeinandertreffens.
Der erfahrene Taufkirchener Coach hat im Training aber eine besondere Atmosphäre und viel Zug gespürt. Zum einen war die Beteiligung nach der Weihnachtspause mit 16 Spielerinnen „sehr positiv“, zum anderen das Engagement sehr intensiv. „Wir haben hart trainiert und sind guter Dinge“, betont Scholz. Bis auf Despina Hatzigrigoriu (Verdacht auf Nasenbeinbruch) kann er der Bestbesetzung vertrauen. Und besonderer Motivation aus einem erfreulichen Grund: „Das Team will den Sieg Laura Strauss widmen und ihr damit gratulieren.“ Denn die Rückraumspielerin wurde unter der Woche Mutter einer Tochter, namens Rosalie – und das war Gesprächsthema Nummer eins im Training.