Autor: tophandball

Landkreis-Derby: Erneut elf Tore Differenz

by tophandball

Das war deutlich: Die Taufkirchener Handballherren haben die SpVgg Altenerding 2 abgefertigt.

VON OLAF HEID

Taufkirchen – Die Taufkirchener Handballer haben sich im Landkreisduell der Bezirksklasse Mitte gegen die SpVgg Altenerding 2 eindrucksvoll durchgesetzt. Die TSV-Mannschaft von Trainer Andreas Haberzettl setzte sich in der heimischen Realschulturnhalle deutlich mit 30:19 (15:8) Toren durch und bleibt in der Tabelle weiter dem Spitzenreiter ASV Dachau 2 auf den Fersen.

Die Männer von der Vils bestätigten durch ihren Erfolg dabei das Hinspiel, das sie Anfang Oktober zum Saisonstart kurioserweise ebenfalls mit elf Toren Differenz (32:21) für sich entschieden hatten. Damals hielten die Altenerdinger die Partie bis zur 20. Minute (9:9) offen, beim Wiedersehen war dies eigentlich nur zwölf Zeigerumdrehungen der Fall.Simon Klawe hatte für die SpVgg-Reserve per Strafwurf den 4:5-Anschlusstreffer besorgt, danach musste sein Team abreißen lassen. Die Taufkirchener erhöhten markant das Tempo und setzten sich durch einen 7:0-Lauf vorentscheidend auf 12:4 (22.) ab. Mitentscheidend auf Seiten der Gastgeber waren auch die Paraden von Torhüter Florian Lehner, der in dieser Phase gegen Klawe den ersten von insgesamt vier SpVgg-Siebenmetern parierte.

Kurzzeitig war es auch hitzig und sehr emotional, weil Altenerdings Ingmar Martini den Taufkirchener Lars Gössl hart aus der Luft „pflückte“ (22.). Letzterer konnte in Hälfte zwei wieder mitmachen. Sein Team blieb cool und gewann souverän.

„Unsere Abwehr stand gut. Wir waren von Anfang an die bessere Mannschaft, körperlich und konditionell in allen Belangen überlegen“, ordnete Taufkirchens Teamsprecher Patrick Mühlenbeck den Derbysieg als verdient ein.

Tore für Taufkirchen: Dion Heydemann 7/2, Thomas Anhoffer 6/1, Christoph Huber 6/1, Tobias Huber 5, Pascal Demny 3, Patrick Mühlenbeck 2/1, Johannes Wiesner.

Nicht nur die Lufthoheit hatten Taufkirchens Handballer, die das Derby deutlich beherrschten: Dion Heydemann (r.) überspringt Jonas Köhler und wirft, während Teamkollege Patrick Mühlenbeck (M.) die Altenerdinger (v. l.) Nadi Özdemir und Simon Klawe bindet. Im Hintergrund beobachten Christoph Huber (Nr. 25) und die Altenerdinger Bank die Szene. Quelle: Hermann Weingartner

Lange Aufwärmphase, lockere Schlussphase

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Taufkirchens Männer bezwingen SG Moosburg 2 verdient mit 28:25 – Jetzt Zweiter

VON OLAF HEID
Quelle: Dominik Findelsberger

Taufkirchen – Die Handballer des TSV Taufkirchen bleiben am ASV Dachau 2, dem Spitzenreiter der Bezirksklasse Mitte, dran. Den Mannen um Trainer Andreas Haberzettl gelang dabei in einem Nachholspiel gegen die SG Moosburg 2 ein 28:25 (14:12)-Erfolg, der die Vilstaler auf Platz zwei hievte.

„Wir haben verdient gewonnen, allerdings hat es uns der sympathische Gegner nicht leicht gemacht“, meinte Haberzettl nach der Partie. „Das war eine junge, hoch motivierte Mannschaft, die bis zum Schluss um jeden Ball und jeden Raum gekämpft hat.“ Den Beweis lieferten die Gäste in der Anfangsphase, als sie die Taufkirchener mit ihrer forschen Spielweise überraschten. Der TSV lag 3:5 (9.) zurück, ehe Dion Heydemann, Pascal Demny und Tobias Huber das Duell auf 6:5 (12.) drehten. Allerdings ließ sich die SGM-Zweite nicht abschütteln und glich ein letztes Mal beim 9:9 (19.) aus.

Danach intensivierten die Hausherren mehr Energie und lagen, gestützt durch die Paraden von Torwart Florian Lehner, bis zur Pause stets mit zwei Treffern in Front. In Durchgang zwei erwies sich der Bezirksliga-Absteiger dann als das klar überlegene Team, ohne sich allerdings lange Zeit weiter als fünf Tore (20:15/39.) absetzen zu können.

Ein großer Aktivposten bei den Gastgebern war hier Demny, der durch seine Erfahrung immer wieder schöne Akzente setzte. Nicht nur offensiv schnappte er sich einige Abpraller und brachte sie zum Nebenmann oder selbst im Moosburger Kasten unter, zudem gab Demny dem starken SG-Rückraumspieler durch Manndeckung keinen Platz zur Entfaltung.

„Konditionell und spielerisch waren wir überlegen, das hat sich dann auch in der zweiten Halbzeit ausgewirkt. Bis dahin war es immer ein Kopf-an-Kopf-Rennen“, betonte Haberzettl. Als Taufkirchen durch Heydemann und Christoph Huber auf 27:20 (53.) gestellt hatte, war die Entscheidung gefallen. Der TSV ließ locker austrudeln und gewann verdient mit 28:25. Und nun fiebert die Mannschaft schon dem Derby am kommenden Samstag, 3. Dezember (16 Uhr), daheim gegen die SpVgg Altenerding 2 entgegen.         

Tore für Taufkirchen: Dion Heydemann 8/1, Christoph Huber 5, Tobias Huber 5/1, Pascal Demny 4, Thomas Anhoffer 3/1, Martin Kolbinger, Patrick Mühlenbeck und Julian Mühlenbeck.

TSV-Handballer wollen an der Spitze dranbleiben

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VON OLAF HEID

In einem Nachholspiel empfangen die Taufkirchener Handballer am Freitagabend die SG Moosburg 2 zum Bezirksklassen-Duell. Der TSV um Coach Andreas Haberzettl peilt um 20 Uhr (Realschulturnhalle, Attingerweg 10) den dritten Saisonsieg an, muss aber den bitteren Ausfall eines Youngsters kompensieren: „Leider müssen wir auf Lars Gössl verzichten, da er verletzt ist“, bedauerte der Trainer der Vilstaler, der seine Mannschaft aber in die Pflicht nimmt. „Es wird sich nun zeigen, wie wir die Niederlage in Karlsfeld weggesteckt haben.“ Die 24:31-Pleite beim Tabellenzweiten sei abgehakt. Wollen die Taufkirchener Männer (3./4:2) weiter Verfolger der verlustpunktfreien Spitzengruppe bleiben, muss zwingend ein Heimsieg her. Aufgrund der bisherigen Ergebnisse schätzt Haberzettl zudem Karlsfeld „bedeutend stärker“ als die Moosburger Bezirksoberliga-Reserve ein, die auf Rang fünf (2:4) liegt.   

Taufkirchen hat die Nuancen auf seiner Seite

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21:19 – TSV-Frauen ringen Metten 2 nach 17:18-Rückstand nieder

VON OLAF HEID
Traf bei ihrer Damen-Premiere erstmals für Taufkirchen: A-Juniorin Christine Wolfrum. Foto: Weingartner

Taufkirchen – Es sind am Ende Nuancen, die ein hart umkämpftes Handballspiel auf die eigene Seite neigen. Für Taufkirchens Trainer Patrick Mühlenbeck war es diesmal die Motivation und der größere Wille, der in der Schlussphase dem Frauenteam des TSV gegen die SSG Metten 2 mit einem 21:19 (7:8) die Punkte sicherte.

Beim Stand von 17:18 (55.) hatte Mühlenbeck eine Auszeit genommen und seine Mannschaft noch einmal angefeuert. „Da war eigentlich nur noch die Ansage, dass wir uns das Spiel nur über den Kampf und mit Wille holen werden.“ Seine Wort fruchteten, denn die Taufkirchenerinnen traten voller Überzeugung auf und drehten das Resultat entscheidend um. „Die Abwehr stand wie eine Wand und vorne haben wir drei Tore nacheinander in unter 1:30 Minute gemacht“, freute sich der TSV-Coach.

Die an diesem Tag mit insgesamt 13 Treffern überragende Laura Strauss, A-Juniorin Christine Wolfrum mit ihrem Premierentor und Kreisspielerin Andrea Blattenberger sorgten für ein umjubeltes 20:18 (56.) und für viel Stimmung in der Realschulturnhalle. Mit Unterstützung der Zuschauer und einer bärenstarken Torhüterin Sabrina Josef hinter Mittelblockerin Theresa Pregler brachte Taufkirchen den Sieg auch gekonnt ins Ziel.

Nach einer Bezirksklasse-Partie auf Augenhöhe, in der die Führung neun Mal die Seite wechselte, fand Mühlenbeck auch kritische Töne: „Wir waren über 60 Minuten die bessere Mannschaft, aber unsere Torausbeute hat einfach nicht gestimmt. Wir haben fast immer die richtigen Entscheidungen getroffen uns aber am Ende nicht selbst belohnt.“ Das hätte seinem Team eine Zitterpartie erspart. Dennoch hatte Taufkirchen, nun Tabellenzweiter der Bezirksklasse Ost, die entscheidenden Nuancen auf seiner Seite.              

Tore für Taufkirchen:

Laura Strauss 13/4, Andrea Blattenberger 4, Ursula Rasthofer, Christine Wolfrum, Julia Kerscher, Theresa Pregler.

Erste Pleite für Taufkirchen

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VON OLAF HEID

Taufkirchen – Einen ersten, herben Dämpfer haben die Taufkirchener Handballer auf dem Weg zurück in die Bezirksliga erhalten. Bei der 24:31 (11:15)-Niederlage beim TSV Karlsfeld blieben die Männer von Trainer Andreas Haberzettl einiges schuldig und kassierten verdient ihre erste Saisonpleite. „Wir waren schlecht, die Karlsfelder gut“, brachte es Tobias Huber, Teamsprecher der Vilstaler, auf einen kurzen Nenner. „Unsere Abwehr war genauso löchrig wie zuletzt gegen Eching. In der spielfreien Zeit hat sich nichts getan.“

In den ersten zehn torreichen Minuten agierten beide Teams bis zum 6:6 von Gästetorjäger Dion Heydemann mit offenem Visier. Aber danach bekamen nur die Gastgeber ihre Abwehrreihen sortiert. „Wir haben im Angriff auch viel zu unplatziert geworfen: auf den Torwart, an Pfosten, Latte oder vorbei“, haderte Huber. Taufkirchen geriet 6:10 (16.) in Rückstand und kam trotz allen Kampfgeists nie näher als drei Treffer heran.

Trotz der ersten Pleite bleiben die Vilstaler im Titelrennen der Bezirksklasse Mitte. Allerdings bedeutet die Sieben-Tore-Differenz aufgrund des am Ende vielleicht entscheidenden direkten Vergleichs eine große Hypothek, die nicht mehr viele Ausreißer zulässt. Das Saisonziel hat sich durch die Schlappe vorerst wieder ein Stückchen von Taufkirchen entfernt.             ola

TSV-Tore:

Dion Heydemann 9, Pascal Demny 4, Thomas Anhoffer 4/1, Andreas Rej 3, Christoph Huber, Johannes Wiesner, Patrick Mühlenbeck und Philipp Friedrich.

Bessere Einstellung

by tophandball

Vorbericht Herren - 12.11.22   

Taufkirchens Männer zu Gast in Karlsfeld

VON OLAF HEID

Taufkirchen – Nach kurzer Ferienpause steht den Taufkirchener Handballern am Samstag um 18.30 Uhr ein richtungsweisendes Spiel bevor. Der Bezirksklassist gastiert beim TSV Karlsfeld (Halle Krenmoosstr.), der wie sie noch verlustpunktfrei ist, aber auch erst einmal gespielt hat. Der Coach der Vilstaler, Andreas Haberzettl, will dort punkten. „Wir haben Respekt, aber auch das Potenzial“, ist er sich sicher. „Wir sollten es gewinnen, wenn die Einstellung stimmt.“

Besser als gegen Eching darf es in Karlsfeld gerne laufen: Trotz Sieg (hier Christoph Huber beim erfolgreichen Abschluss) durfte man mit der gegen Eching gezeigten Leistung nicht zufrieden sein

Zuletzt beim 25:19 (12:11)-Sieg gegen den SC Eching II musste Haberzettl aufgrund einiger Ausfälle, darunter Tom Anhoffer, Lars Gössl und Martin Kolbinger, viel improvisieren. Damit kamen einige Taufkirchener auf für sie ungewohnten Positionen zum Einsatz. Das erklärte aber nur bedingt die schlechte, fehlerbehaftete Leistung. Es sei „ein typisches Spiel“ gegen einen Gegner außer Konkurrenz gewesen, erläutert Teamsprecher Tobias Huber. „Am Ende war es mit Abstand das Schlechteste, was wir seit langem produziert haben.“ Gegen Karlsfeld soll die Einstellung aber wieder eine ganz andere sein.  

Perfekter Tag für Taufkirchen

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Taufkirchen entscheidet das Landkreisderby für sich

VON BERND HEINZINGER

Taufkirchen – Über ein packendes Handballderby durften sich die zahlreichen Zuschauer in der Taufkirchener Realschulturnhalle freuen. Am Ende setzte sich das Heimteam 26:23 (9:11) gegen den TSV Wartenberg durch und bleibt damit ungeschlagen in der Bezirksklasse.

Die Defizite bei der Chancenverwertung hätten seiner Mannschaft den Sieg gekostet, fasste Wartenbergs Trainer Andreas Adelsberger zusammen. Sein Taufkirchener Kollege Patrick Mühlenbeck lobte die kämpferische Leistung: „Wir zeigten eine gute Härte in der Abwehr und standen besonders in Unterzahlsituationen bestens.“

Eng ging es zu beim Handballderby: In dieser Szene feuert Taufkirchens Sophia Pregler (Nr. 6) aufs Tor. Wartenbergs Lena Haindl (Nr. 90) kann sie daran nicht hindern, bekommt nur noch die Hand ab. Andrea Angermaier, Hannah Rott und Andrea Blattenberger (v. r.) sind ebenfalls mittendrin. Foto: Dominik Findelsberger

Im ersten Abschnitt führten allerdings fast durchgehend die Gäste. Deborah Adelsberger zeigte sich im Angriff wieder in guter Verfassung, 7:4 lag Wartenberg vorne. Dann aber klappte bei den Gästen einige Minuten das Angriffsspiel überhaupt nicht, während bei Taufkirchen die Schwestern Theresa und Sophia Pregler das gegnerische Tor immer besser fanden. Besonders Theresa habe die gesamte Partie über einen super Job gemacht, lobte Mühlenbeck anschließend. Der Wartenberger Coach gab zu: „Die beiden konnten wir leider nicht so wie gewünscht ausschalten.“ 8:7 führte Taufkirchen nach 20 Minuten, danach kippte das Spiel. Mit zwei Toren lagen die Gäste zur Pause vorn. Adelsberger: „Es hätte aber deutlich höher für uns stehen müssen.“

Im zweiten Abschnitt blieb es eng, nach 47 Minuten stand ein 18:18 auf der Anzeige. Taufkirchen musste jetzt allerdings mit einem Schockmoment klarkommen, Sophia Pregler verletzte sich am Knie. In den letzten zehn Minuten folgten einige Zeitstrafen für die Gastgeberinnen – doch Wartenberg konnte den Vorteil nicht nutzen. „Zuvor lagen wir 20:19 in Front und danach 22:24 hinten, das darf nicht passieren“, ärgerte sich Adelsberger. In den Überzahlsituationen hätten seine Frauen davonziehen müssen, schlossen aber zu hektisch ab: „Mit mehr Coolness hätten wir locker gewonnen.“

Die Führung ging an die Taufkirchenerinnen, die sie nicht mehr abgaben. In den letzten Sekunden gab es einen weiteren bösen Vorfall, als eine Wartenbergerin unbeabsichtigt Laura Magdalena Strauss mitten ins Gesicht sprang. Es sah übel aus. „Hoffentlich ist es nur eine Kieferprellung“, sagte Mühlenbeck.

TSV Taufkirchen: Theresa Pregler 10/2, Sophia Pregler 5, Laura Magdalena Strauss 5, Andrea Blattenberger 4, Julia Kerscher, Ursula Rasthofer

TSV Wartenberg: Deborah Adelsberger 7/2, Lisa Haußer 5, Laura Haindl 3, Vreni Stürzl 3, Sofia Hellinger 2, Mariana Rademacher-Rodrigues 2, Tanja Krraki.

Derby in Taufkirchen: „60 Minuten Vollgas“

by tophandball

Coach Patrick Mühlenbeck erwartet intensives Spiel gegen Wartenberg

Quelle: Erdinger / Dorfener Anzeiger vom 05.11.2022

Zum Landkreisderby kommt es in der Handball-Bezirksklasse Ost der Frauen. Der TSV Wartenberg gastiert am Sonntag, um 16 Uhr beim TSV Taufkirchen, der mit zwei Siegen aus drei Spielen in der Tabelle die Nase vorn hat.

Ein harter Kampf war es beim letzten Aufeinandertreffen der beiden Landkreisrivalen. Quelle: Dominik Findelsberger (Erdinger/Dorfener Anzeiger)

„Es sind alle an Bord, alle sind fit und heiß aufs Derby“, sagt Taufkirchens Coach Patrick Mühlenbeck. „60 Minuten Vollgas“ – das ist das, was er von seinem Team erwartet. „Wir haben eine volle Bank voller junger Leute, die Bock haben, viel zu rennen und sich zu beweisen.“ Gespannt sind die Vilstalerinnen auf das Debüt von Chrissi Wolfrum, eine A-Juniorin, die auf Außen wirbeln soll. Mühlenbeck ist nach den ersten Trainingseindrücken zuversichtlich und fordert von seinem Team vor allem eins: „Konstanz – das ist das A und O bei uns. Diesmal vielleicht mit weniger Herzrasen“, spricht er den 18:15-Erfolg gegen Deggendorf an, „und von Anfang an eine starke und proaktive Abwehr“.

Wartenbergs Trainer Andreas Adelsberger muss mit Julia Poser weiter auf seine absolute Leistungsträgerin verzichten: „Ansonsten können wir aber aus dem Vollen schöpfen und werden mit 14 Frauen zur Partie nach Taufkirchen fahren.“

Beim Gegner hat er mit den Schwestern Theresa und Sophia Pregler die zwei gefährlichsten Spielerinnen ausgemacht. „Unsere Aufgabe lautet, sie zu kontrollieren. Dann schauen wir mal, was Taufkirchen sonst zu bieten hat.“ Bei seiner Truppe sind die Torschützinnen deutlich besser verteilt: Beim Sieg in Deggendorf trafen acht unterschiedliche Frauen, mit Lisa Haußer und Vreni Stürzl an der Spitze. Das große Manko sei trotzdem weiter die Chancenverwertung: „Wir müssen es schaffen, dieser besser zu nutzen. Sonst wird es in Taufkirchen schwer.“

Vergangenes Jahr gab man gegen den Landkreisrivalen eine Führung noch leichtsinnig her. Adelsberger: „Das wollen wir heuer besser machen und das Spielgeschehen von Anfang an bestimmen.“

Eindrucksvoll auf Rang drei

by tophandball

Taufkirchen – Sie haben es geschafft: Taufkirchens Handballer haben am letzten Spieltag der Bezirksklasse Süd West durch einen 27:19 (12:10)-Erfolg beim TSV Schleißheim 2 den angepeilten dritten Tabellenplatz erreicht. Punktgleich mit der SpVgg Erdweg, aber dem besseren direkten Vergleich (24:26, 45:21), konnte die Truppe um Coach Maximilian Josef damit dank zuletzt vier Siegen am Stück noch das ausgegebene Ziel erreichen.

In der Anfangsphase präsentierten sich die Vilstaler hellwach (4:1/8.), ehe es zu einem Kampf der Abwehrreihen und vielen vergebenen Chancen kam. Youngster Julian Mühlenbeck brachte die Taufkirchener 12:8 in Führung (28.), aber Schleißheims Zweite glich aus (12:12/34.), blieb bis Minute 45 dran, ging aber nie in Führung.

Dass die Taufkirchener am Saisonende in Hochform agierten und mit viel Selbstvertrauen gesegnet waren, bewiesen sie in der Schlussphase. Denn Pascal Demny, Toptorjäger Dion Heydemann (mit 153 Treffer viertbester Werfer der Liga, aber mit 10,20 den besten Schnitt pro Spiel) und Tobias Huber ließen das Team von Josef auf 21:16 (48.) davonziehen. Der Rest war angesichts einer felsenfesten Abwehr und Torhüter Florian Lehner, der mehrfach exzellent die Schleißheimer Würfe parierte, ein kontrolliertes Austrudeln. Taufkirchen gewann darum noch mit acht Toren Vorsprung.    OLAF HEID

Tore für Taufkirchen: Dion Heydemann 10, Tobias Huber 5, Andreas Rej 4, Christoph Huber 3/1, Pascal Demny 2, Julian Mühlenbeck, Maximilian Josef und Philipp Friedrich.

Zu spät auf Touren

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Taufkirchener Abschiedspleite in Altötting

Taufkirchen – Mit einer Niederlage, die nicht mehr weh tat, haben sich die Taufkirchener Handballfrauen aus der Bezirksklasse Ost verabschiedet. Im letzten Saisonauftritt unterlag die Mannschaft der Trainerinnen Kati Gössl und Rosi Storck zwar beim TV Altötting 2 mit 21:23 (10:11) Toren. Die Vizemeisterschaft und der Aufstieg in die Bezirksliga waren für die Vilstaler aber bereits in der Vorwoche festgestanden.

Zu Beginn brauchte der TSV Taufkirchen seine Zeit, um ins Spiel zu finden. Die Altöttinger Bezirksoberliga-Reserve gab den Ton an und lag ab dem 4:3 (5.) kontinuierlich in Front. Der Ausgleichstreffer zum 7:7 (21.) von Anne Bürger war von kurzer Dauer. Zeitweise bis auf vier Tore setzte sich der TVA danach ab (17:13/39.). Der Bald-Bezirksligist aber kämpfte bravourös, obwohl personell dezimiert (Christofori, Aigner, Hatzigrigoriu, Rasthofer fehlten), um den Anschluss und glich sogar beim 21:21 (57.) durch Petra Saler noch aus. Doch Altötting 2 hatte mehr Kraftreserven und siegte 23:21.

TSV-Tore: Anne Bürger 8/3, Laura Strauss 5, Petra Saler 4 und Andrea Blattenberger 4.               ola